Nach dieser neuen Erfahrung wollten wir zurück in Richtung Innenstadt, mussten aber dabei durch eines der unschönsten Viertel Vancouvers. So viele Drogensüchtige und Obdachlose hätte ich nicht in einer Stadt erwartet, die fast jedes Jahr in die Liste der Top 3 der lebenswertesten Städte der Welt gewählt wird. Schockierend die langen Schlangen vor der Mission und etliche, die benebelt auf der Straße liegen. Die Gegend Downtown Eastside gilt als die ärmste Kanadas und in Sachen Drogen pro Kopf zu den schlimmsten Nordamerikas.
Auf dem Weg zu einem der wichtigsten Hotspots Vancouvers, dem Stanley Park, machten wir in der FastFood Kette "Tim Hortons" Rast und bei einem Kaffe und einem Donut verteilten wir nebenbei unsere Lebensläufe an das Personal. Vielleicht findet man ja für uns Verwendung :)
Dann ging es endlich zum Stanley Park. Eine riesige Parkanlage im Norden der Innenstadt. Mit 405 HA ist er sogar größer als der Central Park in New York ( 340 HA ). Auf den Wegen begegneten uns zahlreiche Waschbären, die schon an Besucher gewöhnt zu sein schienen. Einer wichtige Attraktion im Stanley Park sind die installierten Totem Poles, die an die First Nations, die Ureinwohner Kanadas erinnern. Mit dem kostenlosen Stanley Trolley Bus ging es einmal durch den Park, an der unserem Hostel am nächsten gelegenen Station stiegen wir aus, und genehmigten uns einen HotDog. Der Park und der Strand war voll von Menschen die die letzten freien Stunden des Wochenendes und das tolle Wetter genossen.
Im Hotel angekommen habe ich meinen Aufenthalt noch bis Mittwoch verlängert, der Typ von der Farm hat sich noch nicht gemeldet. Ich kann aber ruhig noch bisschen hier bleiben, denn die Stadt und die Umgebung sind einfach wunderschön !!
PS: 19:42 Uhr. Der Farmer hat zurückgeschrieben. Ich kann am nächsten Sonntag anfangen. Das heißt ich geh dann am Donnerstag nach Nanaimo, schau mirs da bisschen an und fahr dann rüber nach Gabriola Island. So siehts zumindest für heute aus ;)





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